Lebendfallen

Sicherlich kennen auch Sie die Schlagfallen der Trapper im wilden Westen, bei denen das Tier lediglich mit einem Fuß herein treten musste und dann gefangen war. Aber wir befinden uns hier nicht im wilden Westen – glücklicherweise! Bei dieser Art von Fallen wird dem Tier nur unnötig Schmerz zugefügt. Generell gilt, wenn Sie Lebendfallen einsetzen, müssen diese so konzipiert sein, dass Sie das Tier damit fangen können, ohne es zu verletzen. Hierbei sind die Größe der Falle, die Mechanik des Fangmechanismus und der Abstand zwischen den Drähten nur einige wesentliche Punkte. Deshalb sollten Sie Lebendfallen nicht selber bauen, sondern im Fachhandel nach geeigneten Modellen Ausschau halten. Außerdem gibt es einige weitere Punkte, die Sie nicht außer Acht lassen sollten. Unter anderem sei auf das Tierschutzgesetz und auf das Jagdgesetz verwiesen. Erkundigen Sie sich vor Aufstellung einer Falle bei den zuständigen Behörden, ob Sie überhaupt berechtigt sind, Lebendfallen für die Tiere, die Sie fangen möchten, aufzustellen. Außerdem sollten Sie daran denken, die Fallen regelmäßig zu kontrollieren. Das bedeutet, dass Sie mindestens jeden Tag einmal nachschauen müssen, ob sich ein Tier in Ihrer aufgestellten Falle befindet. Bevor Sie die Falle aufstellen, sollten Sie sich außerdem noch ein paar Dinge überlegen. Nehmen wir einmal an, es befindet sich ein Tier in Ihrer Falle, was wollen Sie mit dem Tier machen? Wo wollen Sie es aussetzen? Wie transportieren Sie es dort hin? Haben Sie geeignete Schutzmaßnahmen für sich selber getroffen (Handschuhe, feste Kleidung, usw.)? Eingefangene Tiere können, weil sie furchtbare Angst haben, sehr aggressiv sein. All diese Fragen sollten Sie vor dem Aufstellen der Falle klären.

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