Was brauche ich für – die Nager-Bekämpfung?

Oftmals ist es für Außenstehende nicht ganz einfach, mit der Nager-Bekämpfung zu beginnen, da sie nicht wissen wie sie anfangen sollen und was man eigentlich für eine sinnvolle Schadnager-Bekämpfung benötigt. Zuerst einmal braucht man natürlich eine Mausefalle, Rattenfalle, Mäuse-Köderbox, Rattentunnel, Rattenbox oder was auch immer. Dann brauchen Sie einen passenden Köder. Das bedeutet, der Köder muss zu der verwendeten Köderstation passen, für den Aufstellungsort geeignet und natürlich auch attraktiv für die zu bekämpfenden Tiere sein. Beachten Sie bitte, dass Sie auch ein Gefahrendatenblatt für die Mittel, die Sie als Köder verwenden von Ihrem Lieferanten bekommen, dieses müssen Sie zu Ihren Unterlagen nehmen. Dummerweise liegt das aber oftmals den Lieferungen nicht bei und manche Händler tun sich ein wenig schwer damit, dieses nachzuliefern. Alles in allem müssen Sie sich schon ein wenig mit der Materie befassen, damit Sie ein passendes und erfolgversprechendes Set zusammenstellen. Sollten Sie hierzu keine Zeit oder Lust haben, können Sie auch auf verschiedene Komplett-Sets zurückgreifen. Hierbei handelt es sich um Starter-Sets, die bereits alles enthalten, was Sie für eine sinnvolle und erfolgversprechende Nager-Bekämpfung benötigen. Bei den von uns angebotenen Sets sind sogar bereits Einweghandschuhe beigelegt. Sie brauchen nur noch auszuwählen, welche Nager (Ratten/ Mäuse) Sie beködern wollen, ob die Bekämpfung außen oder innen erfolgen soll und können dann sogar noch Sets für sehr spezielle Bereiche wie Lager, Feuchträume, usw. auswählen. Wenn die Köder später einmal aufgebraucht sind, kauft man nur die Köder und Handschuhe nach. Auch hier gibt es bereits Komplett-Sets, die Sie dann bestellen können. Die Köderstationen können natürlich weiter verwendet werden.

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Warum soll ich Köderboxen verwenden?

Wer Ratten- oder Mäuseköder einfach so ausstreut, handelt grob fahrlässig und macht sich strafbar. Es handelt sich bei Ratten- und Mäuseköder um Stoffe, die der Umwelt, anderen Lebewesen und sogar dem Menschen gefährlich werden können. Deshalb gilt generell, die Köder gehören in geeignete Köderboxen. Diese sollten geschlossen und zugriffsgeschützt sein, so dass man von außen nicht mehr an den Köder heran kommt. Außerdem ist es wichtig, dass die Köderbox zum verwendeten Köder und zum Aufstellungsort passt. Hierbei ist besonders zu beachten, dass beim Bewegen der Box der Köder nicht herausfällt. Stellen Sie sich einmal vor, dass Nachbars Hund die Box als Spielzeug verwendet und der Köder herausfällt. Anschließend kommen Ihre Kinder, finden den Köder und kochen aus dem „Brühwürfel“ eine Suppe. Deshalb immer – Köder nur in geeignete Boxen oder Tunnel einlegen. Im Außenbereich sollte der Rattentunnel oder die Mäuseköderbox wetterfest und abschließbar sein und die Möglichkeit bieten, an einer Hauswand oder im Boden befestigen werden zu können. Im Innenbereich kann die Station eventuell etwas kleiner dimensioniert sein, aber auch entsprechend zugriffsgesichert.

Zum Schluss noch ein Hinweis, die Köderstationen geben den Tieren eine gewisse Sicherheit beim Fressen ähnlich wie in Ihrem Bau. Deshalb auch beim Monitoring immer Köderboxen verwenden und auch diese ungefährlichen, ungiftigen Monitoring Köder nicht offen auslegen.

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Lebendfallen

Sicherlich kennen auch Sie die Schlagfallen der Trapper im wilden Westen, bei denen das Tier lediglich mit einem Fuß herein treten musste und dann gefangen war. Aber wir befinden uns hier nicht im wilden Westen – glücklicherweise! Bei dieser Art von Fallen wird dem Tier nur unnötig Schmerz zugefügt. Generell gilt, wenn Sie Lebendfallen einsetzen, müssen diese so konzipiert sein, dass Sie das Tier damit fangen können, ohne es zu verletzen. Hierbei sind die Größe der Falle, die Mechanik des Fangmechanismus und der Abstand zwischen den Drähten nur einige wesentliche Punkte. Deshalb sollten Sie Lebendfallen nicht selber bauen, sondern im Fachhandel nach geeigneten Modellen Ausschau halten. Außerdem gibt es einige weitere Punkte, die Sie nicht außer Acht lassen sollten. Unter anderem sei auf das Tierschutzgesetz und auf das Jagdgesetz verwiesen. Erkundigen Sie sich vor Aufstellung einer Falle bei den zuständigen Behörden, ob Sie überhaupt berechtigt sind, Lebendfallen für die Tiere, die Sie fangen möchten, aufzustellen. Außerdem sollten Sie daran denken, die Fallen regelmäßig zu kontrollieren. Das bedeutet, dass Sie mindestens jeden Tag einmal nachschauen müssen, ob sich ein Tier in Ihrer aufgestellten Falle befindet. Bevor Sie die Falle aufstellen, sollten Sie sich außerdem noch ein paar Dinge überlegen. Nehmen wir einmal an, es befindet sich ein Tier in Ihrer Falle, was wollen Sie mit dem Tier machen? Wo wollen Sie es aussetzen? Wie transportieren Sie es dort hin? Haben Sie geeignete Schutzmaßnahmen für sich selber getroffen (Handschuhe, feste Kleidung, usw.)? Eingefangene Tiere können, weil sie furchtbare Angst haben, sehr aggressiv sein. All diese Fragen sollten Sie vor dem Aufstellen der Falle klären.

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Monitoring für Ratte und Maus – Warum und Wie?

Ganz einfach – aber fangen wir mal von vorne an. Sie haben einen Betrieb, in dem Sie sich viele Stunden am Tag aufhalten und Sie haben bisher noch nie eine Ratte oder Maus in Ihren Betriebsräumen gesehen. Somit gehen Sie davon aus, dass sich auch keine Ratten oder Mäuse in Ihren Betriebsräumen aufhalten.  Falsch! Ratten und Mäuse versuchen nicht aufzufallen und kommen erst aus ihren Verstecken, wenn Sie und alle anderen Mitarbeiter die Betriebsräume verlassen haben. Somit ist es eigentlich klar, dass Sie die Tiere auch nicht zu Gesicht bekommen. Beim Monitoring geht es nun darum festzustellen, ob Sie auch wirklich keine Ratten oder Mäuse in Ihrem Betrieb haben. Hierzu platziert man eine gewisse Menge an attraktivem Futter in Köderboxen, das die Tiere leicht finden können und auch in Ruhe verzehren können. Anschließend brauchen Sie nur von Zeit zu Zeit nachzuschauen und zu prüfen, ob von der ausgelegten Futtermenge, die übriges giftfrei ist und nur zum Anlocken verwendet wird, etwas fehlt. Wenn etwas fehlt, hat es jemand gefressen. Dann steht zu befürchten, dass Ihr Betrieb von Nagetieren also Ratten oder Mäusen heimlich besucht wird.

Übrigens, Sie als Gewerbetreibender, insbesondere in lebensmittelverarbeitenden Betrieben, sind durch die HACCP-VO dazu verpflichtet, allen möglichen Hygienemängeln vorzubeugen (das heißtMonitoring-Maßnahmen durchzuführen) bzw. bei aufgetretenden Hygienemängel diese unverzüglich zu beseitigen (das heißt Bekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen).

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Die Gefahr lauert im Hotelbett!

Bettwanzen entwickeln sich für Hoteliers in Deutschland immer mehr zu einem Problem.

Bis vor einigen Jahren galten die Cimex lectularius, auch gemeine Bettwanze genannt, hier bei uns in Deutschland als nahezu ausgerottet. Aber durch die ausgeprägte Reiselust verbreiten sich die Tiere allerdings in den letzen Jahren mehr und mehr. Hotelbetten sind hierbei optimale Brut- und Übertragungs-Stätten.

Bettwanzen gelten zwar nicht als Überträger von Krankheiten, Ihre Stich sind aber unangenehm und erzeugen bei vielen Menschen einen starken und langanhaltenden Juckreiz. Darüber hinaus haben sie einen ausgeprägten Hang dazu sich zu vermehren.

Die Cimex lectularius ist ein nachtaktiver Blutsauger, der von der Körperwärme der Menschen angelockt wird. Beim Saugen lassen sich die kleinen Quälgeister Zeit: Zwischen drei und zehn Minuten kann es dauern, bis sich die Bettwanzen an ihrem Wirt so richtig voll gesogen haben. Der sonst platte Körper der Wanze dehnt sich aus, der kugelrunde Bauch schimmert dann rötlich-schwarz. Die sogenannte Tapetenflunder kann dabei bis zu 200 Prozent ihres Ausgangsgewichts zulegen.

Sie tagsüber mit dem bloßen Auge zu entdecken ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die Parasiten verstecken sich hinter Tapeten, unter Matratzen, in winzigen Ritzen und in den engsten Winkeln des Zimmers. Erst wenn es Nacht wird, machen sie sich auf Nahrungssuche und durchforsten ihre Umgebung nach einem geeigneten Wirt. Und selbst wenn sie monatelang keinen finden – Bettwanzen sind sehr zähe Genossen. Sie können über weite Strecken ohne Nahrung und unter widrigsten Umständen überleben.

Wie immer ist daher Monitoring, das heißt Überwachen, Protokollieren und Vorbeugen, ein wichtiger Schutz gegen einen Befall. Überprüfen Sie immer sehr genau das Bettlaken, die Matratze, alle in der Nähe des Bettes befindlichen Gegenstände und natürlich auch den Kleiderschrank. Die Tiere selber werden Sie vermutlich nicht zu Gesicht bekommen. Sie verkriechen sich tagsüber. Achten Sie deshalb auf kleine schwarze Punkte, Blutflecken und bräunliche hautartige Rückstände.

Es gibt heute Monitoring Systeme, die speziell für das Übernachtungsgewerbe von Interesse sind. Hierbei handelt es sich meistens um beidseitige Klebeflächen, die diskret auf die Matratzenunterseite aufgebracht werden können. Wenn die Wanzen dort drüber laufen, bleiben sie kleben und Sie können sofort als solche erkannt werden. Die Bettwäsche kann dann in speziellen Wäschebeuteln transportiert werden, ohne die Tiere im Hause zu verschleppen. Diese Wäschebeutel lösen sich bereits bei niedrigen Temperaturen in der Waschmaschine auf.  Es gibt selbstverständlich auch weitere Monitoringsysteme mit denen sich ein Nachweis führen lässt. Wenn Sie Tiere in den Monitoringfallen finden, sollten Sie allerdings sofort bekämpfen. Dies ist leider oftmals nicht ganz einfach. Scheuen Sie nicht davor zurück einen professionellen Schädlingsbekämpfer von Anfang an mit zu Rate zu ziehen. Bettwanzen sind sehr widerstandsfähig und nicht einfach zu bekämpfen. Bedenken Sie bitte auch, dass Sie nicht nur die augenblickliche Population, sondern auch die Larven bekämpfen müssen, ansonsten schlüpfen diese nach etwa zwei Wochen und Sie haben einen erneuten Befall. Als sinnvolle vorbeugende Maßnahme hat sich das Einpacken der Matratze und des Kopfkissens in geeignete Schutzhüllen erwiesen. Hiermit entziehen Sie den Blutsaugern Ihre Brutstätte.

Außerdem schützen Sie Matratze und Kopfkissen gegen Befall und davor, dass Sie diese eventuell entsorgen müssen, da Sie den Befall sonst nicht mehr in den Griff bekommen. Bei den heute angebotenen Möglichkeiten braucht man normalerweise nicht mehr zu befürchten, dass sich Gäste morgens über eine Bettwanzen-Attacke beschweren und Ihnen und Ihren weiteren Gästen die Einstiche der Blutsauger und eventuelle Quaddeln zeigen.

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Sind Ratten Hygieneschädlinge?

Diese Frage muß man klar mit ja beantworten. Bei der Wanderung, der Nahrungssuche und der Suche nach neuen Nistmöglichkeiten durchqueren Ratten die Kanalisation, durchstöbern Müllbehälter, Komposthaufen, Stallungen und fressen verrottendes, organisches Material. Somit bleibt es nicht aus, dass Ratten auf Grund Ihrer Lebensweise Krankheitserreger im Fell mitschleppen und diese auf Lebensmittel übertragen können. Früher waren Ratten nachweislich eine wesentliche Ursache der großen Pest-Epidemien. Die Pest ist glücklicherweise heute aus Europa verschwunden, heute sind Ratten oftmals für Salmonellen (Durchfallerkrankungen), Leptospiren (Weil`sche Krankheit) und Toxoplasmen (Toxoplasmose) verantwortlich. Häufig werden auch Krankheitserreger von Tierseuchen wie der Schweinepest und der Maul- und Klauenseuche durch Ratten übertragen. Deshalb steht in den Gesetztestexten vieler Bundesländer die Verpflichtung des Grundstückeigentümers zur Anzeige beim Auftreten von Ratten und zur Bekämpfung auf eigene Kosten.

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Hygiene-, Material- und Vorratsschädlinge

Im allgemeinen unterscheidet man 3 verschiedene Arten Schädlinge.

  1. Hygieneschädlinge, die eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen, da diese  gesundheitliche Schäden hervorrufen können
  2. Materialschädlinge, die an tierischen und pflanzlichen Material Schäden hervorrufen.
  3. Vorratsschädlinge, die Lebensmittel und Futtervorräte befallen.

Eine klare Zuordnung der Schädlinge in die vorgenannten Gruppen ist jedoch oftmals kaum möglich, da die Übergänge zwischen den verschiedenen Gruppen häufig fließend sind. Den Hygieneschädlingen rechnet man alle Arten Flöhe, die meisten Fliegen-, Milben- und Mückenarten, Ratten, Schaben, Wanzen und Zecken zu. Viele heimische Käferarten, einige Mottenarten, Läuse und Silberfischchen werden meistens den Materialschädlingen zugeordnet. Allerdings gibt es auch eine große Anzahl von Käfer-, und Mottenarten, die genau wie Mäuse und Milben den Vorratschädlingen zugerechnet werden.

Ein weiteres Problem stellt sich bei der Abgrenzung zwischen Lästling und Schädling. Ein Beispiel hierfür sind Ameisen. Während die Pharaoameise den Hygieneschädlingen zuzurechnen ist, können die Rasen- und die Wegameise genau wie Kellerasseln, Stubenfliege, kleine Tau- oder Essigfliege, Hausgrille, Wiesenschnake und die Gemeine und deutsche Wespe eher den Lästlingen zugerechnet werden. Allerdings ist auch ein Befall durch Lästlinge sicherlich nicht förderlich für´s Geschäft. Denken Sie z.B. an die Obsttheke über der ein Schwarm von Tau- oder Essigfliegen kreist oder Wespen, die sich über die Pflaumenkuchenstücke in einer Bäckereitheke hermachen.

Letztendlich bleibt festzustellen, egal ob Lästling, Hygieneschädling, Materialschädling oder Vorratsschädling, Tiere haben generell in Betrieben, inbesondere in Lebensmittelbetrieben nichts zu suchen.

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Was ist ein Schädling?

In erster Linie sind Schädlinge, wie es der Name schon sagt, schädlich für Sie und Ihren Betrieb. Ratten und Mäuse knabbern Ihre Vorräte und Waren an. Lebensmittelmotten und Schaben verunreinigen Lebensmittel und schaden Ihrem Image. Schädlinge schleppen womöglich Krankheitserreger in Ihren Betrieb ein. Somit gilt: “Kein Platz für diese Tiere”.

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Was ist ein Lästling?

Stellen Sie sich vor, Sie lesen in aller Ruhe ein gutes Buch und immer wieder setzt sich eine Fliege auf Ihre Nase. Das ist lästig, nicht wahr? Die Fliege schadet Ihnen zwar nicht, aber nun wissen Sie, was ein Lästling ist. Nun stellen Sie sich einmal vor, 10 dieser lästigen Fliegen setzen sich auf ein Stück Kuchen in einer Bäckerei. Jetzt ist der Lästling ein Schädling, denn er verunreinigt das Stück Kuchen und er schadet dem Geschäft. Somit sollten Sie ruhig in Ihren Geschäftsräumen: “jeder Fliege etwas zu leide tun.“

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Hinweise zur Rattenbekämpfung im Freien bzw. leicht zugänglichen Stellen

Wenn Sie festgestellt haben oder annehmen, dass sich Ratten auf Ihrem Grundstück befinden, reagieren Sie sofort! Sie müssen in einem solchen Fall massiv und entschlossen bekämpfen. Legen Sie geeignete Köder in entsprechend sicheren Köderstationen /Rattentunnel und in ausreichender Anzahl aus. Es langt nicht nur ein oder zwei Köder auszulegen und zu hoffen, dass die Ratten diese finden. Zur Rattenbekämpfung dürfen nur solche Mittel eingesetzt werden, die auch zugelassen sind. Im Freien oder an leicht zugänglichen Stellen muss das Gift so gesichert ausgelegt werden, dass Unfälle vermieden werden. In nicht sicher verschließbaren Räumen darf Rattengift nicht frei, ungedeckt oder ungesichert ausgelegt werden. Wir empfehlen die Köderboxen immer so zu wählen, dass sie allen eventuell auftretenden mechanischen Beanspruchungen widerstehen. Es gibt sogar Köderstationen, die von PKW`s überfahren werden können, ohne dass sie zerstört werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Köderboxen nur mit Spezialschlüsseln geöffnet werden können. Weitere wichtige Punkte sind, dass die Köderstationen an Hauswänden bzw. im Boden mittels Ankern oder Dübeln befestigt werden können. Leider weisen nicht alle im Handel befindlichen Boxen solche Befestigungsbohrungen auf. Letztendlich sollte der Köder so in der Box eingelegt werden können, dass man ihn nicht ohne ein Öffnen der Box wieder entnehmen kann. Denken Sie immer an Haustiere, Hunde, Katzen und vor allem spielende Kinder, die geschützt werden müssen. Wenn Sie mit der Bekämpfung beginnen, müssen Sie mittels auffälliger Warnzettel auf das Auslegen deutlich hinweisen. Folgende Angaben müssen die Zettel enthalten: verwendetes Präparat, Wirkstoff und – für den Fall der Vergiftung von Haustieren oder Menschen – das Gegenmittel, sowie Namen und Telefonnummer des Auslegers. Fertigen Sie für sich selber eine Skizze, wo Sie die Köderstationen auf Ihrem Grundstück verteilt haben, dass erleichtert das Auffinden. Sollten Sie eine Abneigung gegen offensichtliche und für Ihre Kunden leicht erkennbare Rattentunnel haben, so können Sie auf neuartige Mäuse-/Rattenköderstationen zurück greifen, die nicht sofort als solche zu erkennen sind. Es gibt z.B. eine Köderbox in der Optik eines Granitsteins. Kontrollieren Sie nach ein bis zwei Tagen, ob die Köder angenommen wurden. Sind dann bereits erhebliche Mengen des Köders vertilgt worden, so kann dies mit einem starken Befall zusammenhängen. Legen Sie in einem solchen Fall Köder nach und erhöhen Sie eventuell noch einmal die Anzahl der Auslegestellen. Bieten Sie solange Köder an, bis die Köder nicht mehr angenommen werden. Wenn Sie dann der Auffassung sind, dass Sie die Ratten erfolgreich bekämpft haben, müssen die Köder laut Angaben des Herstellers beseitigt werden. Lassen Sie die Köder nur solange liegen, wie es wirklich für die Bekämpfung der Ratten notwendig ist.

Führen Sie anschließend ein Monitoring mit geeigneten Fraßködern durch. Es gibt hierzu giftfreie Köder, die für Mensch und Tier vollkommen ungefährlich sind und sehr gut angenommen werden.

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