erfolgreiches Fliegen Monitoring mit UV-Insektenvernichter

Betreffend Monitoring von Fliegen wird von Seiten der Lebnsmittelüberwachung meistens UV-Fliegenvernichter mit bruchgeschützten Röhren und Klebefolie gefordert.

Der Betrieb von UV-Insektenvernichtern sollte kontinuierlich betrieben werden (24h/Tag). Der Vorteil besteht darin, dass im Dunkeln praktisch kein konkurrierendes UV-Licht vorhanden ist. Dadurch wird die Fängigkeit des UV-Gerätes nochmals deutlich erhöht. Daher ist der Einsatz von leistungsstarken Geräten z.B. des Produzenten Pestwest zu empfehlen.

Die optimale Höhe zum Aufhängen des Gerätes liegt bei etwa 2-5 Metern.
Die Wirksamkeit von UV-Vernichtern ist aber auch von der Platzierung des Gerätes im Raum, von der Anzahl der installierten Geräte und von der Leistung der verwendeten UV-Röhren abhängig.
Größere UV-Geräte sind leistungsfähiger. Dies wird von den Herstellern mit einem Wirkungsbereich von x m² angegeben. Dabei ist zu unterscheiden, dass eine Wandmontage fast immer nur 50% des möglichen Wirkungsbereiches eines freihängenden Gerätes zur Folge hat. Bei industrieller Anwendung raten wir demzufolge immer zu einer freihängenden Deckenmontage, wenn es die räumlichen Gegebenheiten erlauben.
Desweiteren sollte man bedenken, dass eine optimale Wirksamkeit der UV-Geräte durch eine Überlappung der Wirkungsbereiche erreicht wird.
Dabei wird leicht übersehen, dass größere UV-Geräte z.B. auch in kleineren Räumen einen schnelleren Fangerfolg erzielen können. Es empfiehlt sich während der Planung die zukünftige Verteilung der UV-Insektenvernichter in einem Konstruktionsplan des Gebäudes einzutragen.

Deckenhängende 2-seitige UV-Insektenvernichter sind wirkungsvoller, wenn diese in der Raummitte plaziert sind, als 2 wandhängende Geräte.

Einen Überblick über eine Vielzahl von UV-Insektenvernichter finden Sie unter www.rattenkoeder.de

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Kontrolle der Monitoring-Köderstationen und Konsequenz

Alle Monitoring Köderstationen sollten mindestens 1 x wöchentlich kontrolliert werden und die Ergebnisse in einem von Ihnen geführten Dokumentationsheft festgehalten werden. Teilweise schreiben die Aufsichtsämter auch kürzere Intervalle vor.

Ein Austausch der Monitoring Köder für Nager sollte etwa alle drei Monate bei Bedarf auch öfter und ein Austausch der Monitoring Klebefolien / Köder für Insekten sollte alle 6 Wochen bei Bedarf auch öfter erfolgen.

Bei Auffinden von Kotresten, Fußspuren, Nagerspuren oder sonstigen Spuren sowie bei Sichtung lebender Schädlinge informieren Sie sofort eine Fachfirma / Schädlingsbekämpfer und beauftragen diese mit der Durchführung der notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen.

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Monitoring-Maßnahmen zur Schädlingskontrolle

Monitoring-Maßnahmen zur Schädlingskontrolle sollten immer auf folgende Zieltiere ausgerichtet sein:

  • Nager (Ratten & Mäuse)
  • fliegende Insekten (Fliegen, Lebensmittelmotten, etc.)
  • kriechende Insekten (Schaben, Käfer, etc.)

Es sollten keine Zieltiere ausgeklammert werden!

Ferner sollten die Monitoring-Massnahmen nicht nur in der Betriebsstätte, sondern – und dies wird gerne vergessen – auch außerhalb des Betriebes durchgeführt werden. Köderstationen für Nager mit Monitoring-Ködern sollten wie ein Ring um die Betriebsstätte gelegt werden.

 

 

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HACCP betriebseigene Maßnahmen und Eigenkontrollen

Gemäß Art. 5 der Verordnung EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene ist jeder, der gewerbsmäßig Lebensmittel behandelt und / oder in Verkehr bringt, verpflichtet, im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht ein betriebliches Eigenkontrollsystem nach HACCP-Grundsätzen durchzuführen und aufrecht zu erhalten. Die Maßnahmen sind nachweisbar zu dokumentieren und dem Überwachungspersonal / Lebensmittelüberwachung der Kreisämter auf Verlangen vorzulegen.

Dies betriftt also sowohl den „Lebensmittel-Handwerker“, also den Bäcker, Konditor, Fleischer, Gastronom als auch den Lebensmittel-Einzel-und -grosshändler bis hin zum Lebensmittelproduzierenden Großbetrieb wie ein Fertiggerichteproduzent, Getränkeabfüllindustrieunternehmen, etc.  Egal, ob Kleinbetrieb oder Grossindustrieunternehmen – jeder ist zu HACCP Maßnahmen und Eigenkontrollen verpflichtet.

Zu den Eigenkontrollmaßnahmen sollten gehören:

  • Reinigungsplan
  • Wareneingangskontrolle
  • Temperaturkontrolle
  • Personalschulung
  • Schädlingskontrolle

Der Umfang des gesetzlich vorgeschriebene Eigenkontrollsystems ist dabei von der Art und Grösse des Betriebes abhängig.

 

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HACCP und Schädlingsbekämpfung?

Jeder Lebensmittel-Unternehmer muß die Vorgaben der HACCP-Verordnung beachten. Als interessante Informationsquelle möchte ich hierbei auf das DIN-Taschenbuch 280 hinweisen, erschienen im Beuth Verlag. Dieses Taschenbuch beschäftigt sich mit der Lebensmittelhygiene (HACCP). Wer dieses Taschenbuch durchblättert wird auf die DIN 10523 stoßen und feststellen, dass sich diese ausschließlich der Schädlingebekämpfung in Betriebsstätten im Lebensmittelbereich widmet. In dieser Norm wird klar festgelegt, dass der Unternehmer seiner Verpflichtung zur Schädlingsbekämpfung nachkommen muß. Außerdem ist niedergelegt, dass der Unternehmer mit angemessenen Maßnahmen kontrollieren muß, ob Schädlinge im Betrieb vorhanden sind oder nicht. Das heißt es muss eine Überwachung (Monitoring) durchgeführt werden. Die Norm schreibt außerdem vor, dass die Montitoring- und Bekämpfungsmaßnahmen auf die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten und die jeweiligen Schädlinge, sowie die Produkte und Prozesse abzustellen sind und die Norm nur eine Hilfestellung geben will. Anders ausgedrückt, die Verantwortung liegt beim Unternehmer.

Somit müssen Sie also eine Risikobewertung für Ihren Betrieb durchführen. Das bedeutet, Sie sollten sich überlegen, welche Schädlinge auftreten können, wo sie auftreten können, und wie hoch das Risiko ist, dass sie auftreten und was die Schädlinge letztendlich in Ihrem Betrieb für einen Schaden anrichten können. Außerdem müssen Sie sich überlegen, wie Sie mit geeigneten Maßnahmen regelmäßig überprüfen, ob Schädlinge in den Betrieb eingefallen sind und wie Sie diese gegebenenfalls wirksam bekämpfen können. Diese Analyse sollten Sie auf jeden Fall für Ihren Betrieb durchführen und auch zu Papier bringen und abheften.

Man darf generell sagen, alles was ein Betriebsinhaber zur Sicherung der Hygiene unternimmt, sollte er auch dokumentieren. Wenn die Lebensmittelüberwachung später einmal kontrolliert, gilt alles, was nicht dokumentiert wurde, als nicht durchgeführt!

Das alles erscheint nun manch einem sicherlich als übertrieben, auf der anderen Seite muß man sagen, dass es schon sehr sinnvoll ist sich mit der Materie zu beschäftigen. Jedes Jahr werden große Warenbestände von Schädlingen verunreinigt, die dann anschließend vernichtet werden müssen. Außerdem wirken sich Schaben oder Fliegen im Gastraum eines Restaurants oder Mäuse, die aus der Backstube in den Laden laufen, sicher nicht positiv auf Ihr Geschäft aus.

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Die HACCP Verordnung, was ist das?

Die HACCP-Verordnung wurde innerhalb der EU eingeführt, um den Verzehr von Nahrungs- und Lebensmitteln für den Verbraucher sicherer zu machen.

Die Verordnung gilt für:

    • Unternehmer der Lebensmittel Industrie
    • Lagerei und Speditionsunternehmen
    • Groß- und Einzelhändler
    • Kioske
    • Gastronomie
    • Betriebe des Lebensmittelhandwerks
    • Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung
    • u.s.w.

Es handelt sich hierbei nicht um eine Norm, mit einzelnen genau beschriebenen Vorgehensweisen. Vielmehr ist es ein Regelwerk, das weniger auf Verpflichtungen, sondern mehr auf das Erkennen und die eigenverantwortliche Vorgehensweise des betreffenden Lebensmittel-Unternehmens setzt.

Die Buchstaben stehen Ihrer Reihenfolge nach für folgende Begriffe:

H = Hazard   = Gefahr
A = Analysis  = Analyse
C = Critical    = kritisch
C = Contol      = Kontrolle
P = Point        = Punkt

Zusammengefasst geht es darum, das jeder Unternehmer, der sich beruflich mit Lebensmitteln beschäftigt, sich damit auseinandersetzt und analysiert, wo eventuelle Hygiene-Gefahren lauern und diese beseitigt. Dies gilt für die gesamte Kette vom Einkauf, während des Transportweges, der Lagerung, einer eventuellen Verarbeitung und Zubereitung bis hin zur Übergabe an den Verbraucher.

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Warum soll ich Köderboxen verwenden?

Wer Ratten- oder Mäuseköder einfach so ausstreut, handelt grob fahrlässig und macht sich strafbar. Es handelt sich bei Ratten- und Mäuseköder um Stoffe, die der Umwelt, anderen Lebewesen und sogar dem Menschen gefährlich werden können. Deshalb gilt generell, die Köder gehören in geeignete Köderboxen. Diese sollten geschlossen und zugriffsgeschützt sein, so dass man von außen nicht mehr an den Köder heran kommt. Außerdem ist es wichtig, dass die Köderbox zum verwendeten Köder und zum Aufstellungsort passt. Hierbei ist besonders zu beachten, dass beim Bewegen der Box der Köder nicht herausfällt. Stellen Sie sich einmal vor, dass Nachbars Hund die Box als Spielzeug verwendet und der Köder herausfällt. Anschließend kommen Ihre Kinder, finden den Köder und kochen aus dem „Brühwürfel“ eine Suppe. Deshalb immer – Köder nur in geeignete Boxen oder Tunnel einlegen. Im Außenbereich sollte der Rattentunnel oder die Mäuseköderbox wetterfest und abschließbar sein und die Möglichkeit bieten, an einer Hauswand oder im Boden befestigen werden zu können. Im Innenbereich kann die Station eventuell etwas kleiner dimensioniert sein, aber auch entsprechend zugriffsgesichert.

Zum Schluss noch ein Hinweis, die Köderstationen geben den Tieren eine gewisse Sicherheit beim Fressen ähnlich wie in Ihrem Bau. Deshalb auch beim Monitoring immer Köderboxen verwenden und auch diese ungefährlichen, ungiftigen Monitoring Köder nicht offen auslegen.

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Lebendfallen

Sicherlich kennen auch Sie die Schlagfallen der Trapper im wilden Westen, bei denen das Tier lediglich mit einem Fuß herein treten musste und dann gefangen war. Aber wir befinden uns hier nicht im wilden Westen – glücklicherweise! Bei dieser Art von Fallen wird dem Tier nur unnötig Schmerz zugefügt. Generell gilt, wenn Sie Lebendfallen einsetzen, müssen diese so konzipiert sein, dass Sie das Tier damit fangen können, ohne es zu verletzen. Hierbei sind die Größe der Falle, die Mechanik des Fangmechanismus und der Abstand zwischen den Drähten nur einige wesentliche Punkte. Deshalb sollten Sie Lebendfallen nicht selber bauen, sondern im Fachhandel nach geeigneten Modellen Ausschau halten. Außerdem gibt es einige weitere Punkte, die Sie nicht außer Acht lassen sollten. Unter anderem sei auf das Tierschutzgesetz und auf das Jagdgesetz verwiesen. Erkundigen Sie sich vor Aufstellung einer Falle bei den zuständigen Behörden, ob Sie überhaupt berechtigt sind, Lebendfallen für die Tiere, die Sie fangen möchten, aufzustellen. Außerdem sollten Sie daran denken, die Fallen regelmäßig zu kontrollieren. Das bedeutet, dass Sie mindestens jeden Tag einmal nachschauen müssen, ob sich ein Tier in Ihrer aufgestellten Falle befindet. Bevor Sie die Falle aufstellen, sollten Sie sich außerdem noch ein paar Dinge überlegen. Nehmen wir einmal an, es befindet sich ein Tier in Ihrer Falle, was wollen Sie mit dem Tier machen? Wo wollen Sie es aussetzen? Wie transportieren Sie es dort hin? Haben Sie geeignete Schutzmaßnahmen für sich selber getroffen (Handschuhe, feste Kleidung, usw.)? Eingefangene Tiere können, weil sie furchtbare Angst haben, sehr aggressiv sein. All diese Fragen sollten Sie vor dem Aufstellen der Falle klären.

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Monitoring für Ratte und Maus – Warum und Wie?

Ganz einfach – aber fangen wir mal von vorne an. Sie haben einen Betrieb, in dem Sie sich viele Stunden am Tag aufhalten und Sie haben bisher noch nie eine Ratte oder Maus in Ihren Betriebsräumen gesehen. Somit gehen Sie davon aus, dass sich auch keine Ratten oder Mäuse in Ihren Betriebsräumen aufhalten.  Falsch! Ratten und Mäuse versuchen nicht aufzufallen und kommen erst aus ihren Verstecken, wenn Sie und alle anderen Mitarbeiter die Betriebsräume verlassen haben. Somit ist es eigentlich klar, dass Sie die Tiere auch nicht zu Gesicht bekommen. Beim Monitoring geht es nun darum festzustellen, ob Sie auch wirklich keine Ratten oder Mäuse in Ihrem Betrieb haben. Hierzu platziert man eine gewisse Menge an attraktivem Futter in Köderboxen, das die Tiere leicht finden können und auch in Ruhe verzehren können. Anschließend brauchen Sie nur von Zeit zu Zeit nachzuschauen und zu prüfen, ob von der ausgelegten Futtermenge, die übriges giftfrei ist und nur zum Anlocken verwendet wird, etwas fehlt. Wenn etwas fehlt, hat es jemand gefressen. Dann steht zu befürchten, dass Ihr Betrieb von Nagetieren also Ratten oder Mäusen heimlich besucht wird.

Übrigens, Sie als Gewerbetreibender, insbesondere in lebensmittelverarbeitenden Betrieben, sind durch die HACCP-VO dazu verpflichtet, allen möglichen Hygienemängeln vorzubeugen (das heißtMonitoring-Maßnahmen durchzuführen) bzw. bei aufgetretenden Hygienemängel diese unverzüglich zu beseitigen (das heißt Bekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen).

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Die Gefahr lauert im Hotelbett!

Bettwanzen entwickeln sich für Hoteliers in Deutschland immer mehr zu einem Problem.

Bis vor einigen Jahren galten die Cimex lectularius, auch gemeine Bettwanze genannt, hier bei uns in Deutschland als nahezu ausgerottet. Aber durch die ausgeprägte Reiselust verbreiten sich die Tiere allerdings in den letzen Jahren mehr und mehr. Hotelbetten sind hierbei optimale Brut- und Übertragungs-Stätten.

Bettwanzen gelten zwar nicht als Überträger von Krankheiten, Ihre Stich sind aber unangenehm und erzeugen bei vielen Menschen einen starken und langanhaltenden Juckreiz. Darüber hinaus haben sie einen ausgeprägten Hang dazu sich zu vermehren.

Die Cimex lectularius ist ein nachtaktiver Blutsauger, der von der Körperwärme der Menschen angelockt wird. Beim Saugen lassen sich die kleinen Quälgeister Zeit: Zwischen drei und zehn Minuten kann es dauern, bis sich die Bettwanzen an ihrem Wirt so richtig voll gesogen haben. Der sonst platte Körper der Wanze dehnt sich aus, der kugelrunde Bauch schimmert dann rötlich-schwarz. Die sogenannte Tapetenflunder kann dabei bis zu 200 Prozent ihres Ausgangsgewichts zulegen.

Sie tagsüber mit dem bloßen Auge zu entdecken ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die Parasiten verstecken sich hinter Tapeten, unter Matratzen, in winzigen Ritzen und in den engsten Winkeln des Zimmers. Erst wenn es Nacht wird, machen sie sich auf Nahrungssuche und durchforsten ihre Umgebung nach einem geeigneten Wirt. Und selbst wenn sie monatelang keinen finden – Bettwanzen sind sehr zähe Genossen. Sie können über weite Strecken ohne Nahrung und unter widrigsten Umständen überleben.

Wie immer ist daher Monitoring, das heißt Überwachen, Protokollieren und Vorbeugen, ein wichtiger Schutz gegen einen Befall. Überprüfen Sie immer sehr genau das Bettlaken, die Matratze, alle in der Nähe des Bettes befindlichen Gegenstände und natürlich auch den Kleiderschrank. Die Tiere selber werden Sie vermutlich nicht zu Gesicht bekommen. Sie verkriechen sich tagsüber. Achten Sie deshalb auf kleine schwarze Punkte, Blutflecken und bräunliche hautartige Rückstände.

Es gibt heute Monitoring Systeme, die speziell für das Übernachtungsgewerbe von Interesse sind. Hierbei handelt es sich meistens um beidseitige Klebeflächen, die diskret auf die Matratzenunterseite aufgebracht werden können. Wenn die Wanzen dort drüber laufen, bleiben sie kleben und Sie können sofort als solche erkannt werden. Die Bettwäsche kann dann in speziellen Wäschebeuteln transportiert werden, ohne die Tiere im Hause zu verschleppen. Diese Wäschebeutel lösen sich bereits bei niedrigen Temperaturen in der Waschmaschine auf.  Es gibt selbstverständlich auch weitere Monitoringsysteme mit denen sich ein Nachweis führen lässt. Wenn Sie Tiere in den Monitoringfallen finden, sollten Sie allerdings sofort bekämpfen. Dies ist leider oftmals nicht ganz einfach. Scheuen Sie nicht davor zurück einen professionellen Schädlingsbekämpfer von Anfang an mit zu Rate zu ziehen. Bettwanzen sind sehr widerstandsfähig und nicht einfach zu bekämpfen. Bedenken Sie bitte auch, dass Sie nicht nur die augenblickliche Population, sondern auch die Larven bekämpfen müssen, ansonsten schlüpfen diese nach etwa zwei Wochen und Sie haben einen erneuten Befall. Als sinnvolle vorbeugende Maßnahme hat sich das Einpacken der Matratze und des Kopfkissens in geeignete Schutzhüllen erwiesen. Hiermit entziehen Sie den Blutsaugern Ihre Brutstätte.

Außerdem schützen Sie Matratze und Kopfkissen gegen Befall und davor, dass Sie diese eventuell entsorgen müssen, da Sie den Befall sonst nicht mehr in den Griff bekommen. Bei den heute angebotenen Möglichkeiten braucht man normalerweise nicht mehr zu befürchten, dass sich Gäste morgens über eine Bettwanzen-Attacke beschweren und Ihnen und Ihren weiteren Gästen die Einstiche der Blutsauger und eventuelle Quaddeln zeigen.

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